Pferdebremsen

Pferdebremse

(Tabanus sudeticus) Bräme, Blinder Kuckuck

Aktive Zeit von April bis August. Vermehrtes auftreten an schwülen und warmen Tagen.

Die Pferdebremse (ca. 160 Arten in Deutschland) – größte mitteleurop. Fliegenart (bis 25 mm) mit Kupferfarbenen Augen und schwarzbraunem, weiß gezeichnetem Hinterleib. Die Weibchen sind lästige Blutsauger v.a. bei Pferden und Rindern.

Ihr Stich hinterläßt meist eine schmerzhafte Schwellung. Der Name Pferdebremse sagt nichts über die wahre Natur dieser Stechfliege aus, sie stechen nicht nur Pferde und Rinder sondern auch alle anderen Tiere und Menschen. Ihr Stich kann auch durch Kleidung gehen.

Beim Stechvorgang wird ein Sekret abgesondert, das Erreger von Krankheiten( z.B. Borreliose) in sich haben kann.Pferdebremsen halten sich bevorzugt an feuchten und schattigen Stellen auf. Sie reagieren ganz besonderes auf Schweiß, das heißt je mehr ein Pferd schwitzt um so mehr Bremsen und anderes Getier wird angezogen. Das beste Mittel gegen die Pferdebremse ist solche Gebiete zu meiden.

Es gibt eine Vielzahl von Mitteln, die den Eigengeruch der Pferde überdecken. Doch nicht alle Mittel halten, das was sie versprechen. Meist ist der Wirkstoff dieser Mittel sehr schnell verflogen. Ein gutes Produkt ist die ,,Bremesenbremse,, von Zedan. Da stimmen Preis und Leistung überein. Ein anderes gutes bis sehr gutes Mittel ist ,,Butox,, und wird in der Viehzucht verwendet. Es ist nur beim Tierarzt erhältlich und damit auch teuer.

Eine preiswerte Alternative ist und sind alte Hausmittel. Einige gute Rezepte sind zu finden in dem Buch ,,was der Stallmeister noch wußte,,.

Doch vor herum gedocktert wird sollte immer erst der Tierarzt befragt werden.